Spiez

Projekt Blumenwiese (Teil 1)

Zwei Stellen des Rasens bei den Parkplätzen der Kirchgemeindestube Hondrich sind in einem derart schlechten Zustand, dass ein Eingriff nötig wurde. Möglicherfweise hat der Hitzesommer 2018 dem Rasen zugesetzt, vielleicht waren es aber auch andere Ursachen. Anstelle einer Rasensanierung kam die Idee auf, mit der Ansaht einer Blumenwiese, etwas für die Biodiversität zu tun - bietet doch eine artenreiche Blumenwiese einer Vielzahl von Insekten und anderen Kleinstlebewesen einen Lebensraum und sieht dazu noch schön aus. Rasen hat es rundherum ja noch genug.

Als erstes muss die gesamte Vegetation entfernt werden. Dazu werden die obersten 5-10 cm des alten Bestands entfernt. Hat man keine Maschine zur Verfügung, geht es ab einfachsten mit einem Spaten, indem man Rasenziegel absticht. Dazu erstellt man zuerst längs, dann quer ein schachbrettartiges Muster mit dem Spaten und kann dann die Rasenziegel relativ einfach entfernen.

Nach und nach werden die Rasenziegel entfernt und der Boden gejätet, dass möglichst keine Pflanzenreste und Wurzeln übrigbleiben. Der Boden wird mit Sand vermischt (ca. 3 Schaufeln pro Quadratmeter und anschliessend muss er 3-4 Wochen ruhen gelassen werden, damit er sich absetzen kann.

In der Zwischenzeit werden weitere Wildpflanzen gesetzt: beispielsweise die kleine Wiesenraute.

Die Kleine Wiesenraute (Thalictrum minus) zählt zu den Hahnenfussgewächsen und ist eine hübsche Begleiterin von Rosen. Deshalb haben die beiden Stecklinge auch einen Platz bei den Rosenstöcken erhalten.

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